Aller-Seelen

... ein paar Gedanken zu meinen Ahnen


Foto: Silvia Gostner
Foto: Silvia Gostner

Hast du auch diese wundervollen Herbsttage genossen, so wie ich? Da hieß es jeden Sonnenstrahlen zu inhalieren und die Akku's aufzuladen für den November. Wir in Tirol sind ja größtenteils sehr verschont mit dem Nebel, obwohl ich ihn schon sehr gerne mag. Jedes Jahr um diese Zeit mache ich mir mehr so meine Gedanken zu Allerheiligen/ Allerseelen, vor allem AllerSEELEN.... Natürlich ist es in unserem christlichen Glauben der "Gedenktag" unserer Heiligen und vor Allem unserer lieben Verstorbenen.

 

 

Dabei spielt es oft gar keine große Rolle, ob wir sie persönlich gekannt haben,

oder nur von Erzählungen, Fotos, etc. "kennen".

 

Wir sind mit ihnen allen eng verbunden. Ohne sie gäbe es uns nicht.

Alleine dafür gebührt ihnen Dank und unser Respekt.

 

Ich hatte das Glück, mit meiner Ur-Oma groß zu werden. Sie war das Zentrum meiner Familie. Sie fehlt mir heute noch sehr! Ich fühle mich ihr immer noch sehr verbunden. Meinen Schwiegervater habe ich leider nicht mehr kennen gelernt, jedoch besteht da auch eine Verbindung zu ihm.

Immer wieder mal, mache ich eine AHNEN-Meditation, die ich dir hier vorstellen möchte. Sie ist ganz einfach!

 

Falls du noch nie was mit Meditation am Hut hattest, probiere sie aus, es ist nix dahinter ;-)

 

Mach es dir bequem. Du kannst sitzen, liegen, wie es dir gefällt. Wenn du möchtest, lass eine feine Musik im Hintergrund laufen, zünde dir Kerzen an, es ist einfach alles erlaubt - es muss für DICH passen! 

Wenn du soweit alles vorbereitet hast, dann kann es ja schon los gehen:


Meditation:

Schließe deine Augen, atme drei mal tief ein und aus. Bei jedem Ausatmen lässt du deine Gedanken los. Du befindest dich im Hier und Jetzt. Es gibt nichts zu tun. Du fühlst dich wohl und dein ganzer Körper entspannt sich. Du beobachtest, wie sich sanft deine Bauchdecke hebt und senkt.

 

Du befindest dich in einem wunderschönen Wald. Er ist hell, in einem wunderschönen Grün. Du spazierst einen kleinen Weg entlang. In der Ferne siehst du eine Lichtung. Du gehst auf diese Lichtung zu. Hier ist es friedlich und still. 

Nun rufe deine Eltern, lade sie zu dir ein. Du siehst sie kommen. Begrüße sie, bedanke dich bei ihnen, ohne sie wärst du nicht hier. Sie stellen sich hinter dich, deine Mutter zu deiner linken Schulter und dein Vater zu deiner rechten Schulter. Dann lade deine Großeltern, Ur-Großeltern, deine ganzen Ahnenreihe zu dir ein. Es werden immer mehr und mehr... Lausche, ob sie dir was zu sagen haben, oder ob sie dir was überreichen möchten. 

Nach einer Weile, wenn es für dich richtig ist, bedanke dich bei ihnen, verabschiede dich.

 

Du lenkst wieder deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem. Atme ganz entspannt, in deinem Rhythmus. Du spürst, wie sich deine Bauchdecke sanft hebt und senkt. Du bewegst langsam deine Zehen, die Finger und kehrst wieder in das Hier und Jetzt. Wenn du soweit bist, öffnest du deine Augen.



Wenn Du für die Meditation eine energetische Begleitung möchtest, dann verbinde dich mit dem Symbol von ANNA (s. Symbolfoto links)


Sie war die Mutter von Maria und die Großmutter von Jesus.



 


Du kannst auch deinen Partner/deine Partnerin, deine (Sternen-)Kinder und Enkelkinder genauso in deine Meditation einbauen.

Beginne mit deinem Partner/deiner Partnerin, der/die neben dir den Platz einnimmt.

Dann deine Kinder, die stellst du dann vor dich hin (mit Gesicht zu dir) und deine Enkelkinder, hinter dem jeweiligen Elternteil.

Hoffentlich war das so verständlich!

 

 

 

Nun wünsche ich dir noch viele schöne, sonnige Herbsttage

und wundervolle Begegnungen mit deinen Ahnen!


 

Alles Liebe

Silvia


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